Japaner sind ein sportliches Volk. Sowohl westliche- als auch traditionelle Sportarten sind in Japan vertreten. Vor allem traditionelle Kampfkünste, wie Judo oder Karate werden förmlich mit Japan identifiziert. Weltweit gibt es Kampfschulen, wo diese Arten gelernt werden. Andere sind ausschließlich japanisch, wie Sumo, und auf Reisen nach Japan kann man einen Sumo-Kampf live erleben.
Sumo ist eine Mischung aus Sport und „Shinto“-Ritualen. Die Kämpfer zeigen vor dem Kampf Rituale in traditionellen Schürzen, das Beinheben und Aufstampfen soll den Gegner einschüchtern und das Böse abschrecken. Auch das Salzstreuen in den Ring ist ein Teil des Rituals. Das Salz soll den Ring und den bevorstehenden Kampf reinigen. Über dem Ring wird ein Dach gespannt, das an ein Shinto-Schrein erinnert. In den Ecken des Dachs hängen vier verschiedenfarbige Quasten, für jede Jahreszeit eine. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner auf dem sandbedeckten Ring zu drängeln, oder ihn so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass er den Boden mit einem anderen Körperteil als mit dem Fuß berührt. Ein Kampf kann so nur wenige Sekunden dauern.
Weitere sehr populäre Sportart in Japan ist Baseball. Baseball wurde aus den USA übernommen, bzw. von den amerikanischen Aussiedlern in Japan etabliert worden. Auf Reisen nach Japan können Touristen schon kleine Kinder in Parks beim Baseball spielen beobachten. Fußball ist dagegen schon viel länger in Japan bekannt als Baseball, aber bei weiten nicht so beliebt. Die Weltmeisterschaft in Japan im Jahr 2002 verhalf Fußball zu größeren Popularität. Schon damals haben viele Reisenden aus der ganzen Welt ihr Japanurlaub mit diesem sportlichen Ereignis verbunden.
Aber nicht nur die Japaner, sondern auch die Besucher Japans haben viele Möglichkeiten einen Sport und Aktiv Japanurlaub zu verbringen. Wandern gehört immer zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung in Japan. Die bergige Landschaften und Nationalparks sind förmlich mit Wanderwegen durchzogen. Die anspruchsvollen Wanderwege sind allerdings nichts für ungeübte Wanderer. Winter und Frühlingwanderungen sollten nicht ohne einen ortskundigen Führer unternommen werden. Und auch im Sommer macht die extreme Hitze und die fast undurchdringliche Vegetation jede Wanderung zu echten Herausforderung.
Viele Japaner selbst und auch Touristen nutzen den Japanurlaub zum Skilaufen. Die großartigen Skigebiete werden jährlich von Sportlern überhäuft, lange Warteschlangen vor den Liften ist keine Seltenheit, Unterkünfte sind schon lange vor dem Wintereinbruch ausgebucht. Touristen, die in Japanurlaub das Skilaufen für sich entdeckt haben, können sich jederzeit eine hochwertige Ausrüstung ausleihen und an den Anfängerpisten erst unter den strengen Augen de Skilehrer üben.
Aber die meisten Besucher nutzen ihr Japanurlaub zum Wassersport. In einem Land mit mehr als 3.000 Inseln und zahllosen Flüssen liegt das mehr als auf der Hand. Jet-Skiing, Windsurfen und Segeln sind in Japan sehr beliebt. Große Teile der Küste eignen sich auch zu Sporttauchen sehr gut. Die Gewässer um die „Okinawa“-Insel sind zum Tauchen ein wahres Paradies. |