Wenn man die verschiedenen Gänge dieses menschlichen Irrgartens, der für Männer und Kinder kein Eintrittsgeld fordert, erkundet hat, steht man in einer anderen Welt. In einer Welt, die Frauen so sein läßt, wie sie die Natur geschaffen hat, mit allen ihren erfreulichen und weniger erfreulichen Eigenschaften. Die Männeraber auch männlich sein läßt und sie nicht im vermeintlichen Frauensinne umzuerziehen sucht. Mit der Folge, dass am Ende beide Geschlechter zufrieden sind, trotz und auch wegen aller Unterschiede.
Gogolins "Eintritt frei für Männer" öffnet die Augen, allerdings nicht mit moralischem Zeigefinger, sondern mit Humor, Hintersinn und ja, auch mit Gefühl. Am Ende ist es kein Irrgarten mehr, sondern eine runde Geschichte, die gar nicht so einseitig für Männer Partei ergreifend daherkommt, wie es auf den ersten Blick scheint. Das Buch ist eine überzeugende Liebeserklärung an echte Frauen und eine herbe Kriegserklärung an echte Feministinnen.
Auf der Seite des Autors Wolfgang A. Gogolin gibt es eine kleine Leseprobe. |